Werkstatt- und Ersatzteiletag des NSU/WANKEL-SPIDER-CLUBS

Auch in diesem Jahr findet ein Werkstatt- und Ersatzteiletag des NSU/WANKEL-SPIDER-CLUB-DEUTSCHLAND e.V. in Tübingen-Hirschau statt. Clubmitglied Paul Güntert konnte wieder als Technikspezialist gewonnen werden, um allerlei Tipps und Tricks zur Wartung und Reparatur der seltenen Technik Preis zu geben.

Samstag, 16. Februar 2019, von 10:00 bis 16:00 Uhr
in 72070 Tübingen-Hirschau, Gewerbegebiet Rittweg 4, in den Räumen der Fa. Classic & Sportcars Udo Dreher

Der NSU/WANKEL-SPIDER-CLUB-DEUTSCHLAND e.V. ist weltweit der einzige Marken-Automobilclub, der sich diesem zweisitzigen Cabriolet mit der besonderen Antriebstechnik verschrieben hat. Weltweit hat der Club ca. 180 Mitglieder, die sich gegenseitig bei der Reparatur und Ersatzteileversorgung unterstützen und dafür sorgen, dass sich derzeit von den insgesamt gebauten knapp 2.400 Fahrzeugen ca. 200 in fahrbereitem Zustand befinden.

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Herzliche Einladung zum Rollenden Museum

Ziel ist es, den Besuchern der Langen Nacht der Museen am Samstag, den 23. März 2019, ein tolles Spektrum an historisch wertvollen Fahrzeugen zu präsentieren und diese durch eine Mitfahrt aktiv erlebbar zu machen. Die Besucher werden eine Fahrt mit Start und Ziel auf dem Schlossplatz erleben. Rainer Klink vom Boxenstop-Museum wird mit seinem unerschöpflichen Wissen zu den Fahrzeugen und Anekdoten rund um die Geschichte des Kfz für Kurzweil der Besucher sorgen.

Der Württembergische Automobilclub (WAC) ist seit 2013 Schirmherr und Kurator des vom Publikum sehr beliebten Rollenden Museums. Ziel ist es, Oldtimer-Clubs und Fahrern eine Möglichkeit zu geben, ihre liebevolle Arbeit für die Erhaltung der Geschichte der Mobilität den Besuchern erlebbar zu machen. Sowohl die Stuttgarter als auch die überregionale Presse haben das WAC Rollende Museum als Highlight der Langen Nacht der Museen beschrieben.

Der WAC freut sich auf die Teilnahme von befreundeten Clubs und Oldtimerfreunden aus der ganzen Region und rechnet mit 80 bis 100 sehens- und erlebenswerten Fahrzeugen im Ehrenhof des Neuen Schlosses. Die Teilnehmer erwartet ein aufgeschlossenes und äußerst interessiertes Publikum, eine Versorgung durch Freunde und Partner des WAC sowie ein wärmender Ausklang am WAC Stand.

Aufstellung der Fahrzeuge: 17.00 Uhr
Rundfahrt: 19.00 – 24.00 Uhr
Ort: Ehrenhof vor dem Neuen Schloss, Stuttgart

Teilnehmen können Teams mit Fahrzeugen bis Baujahr 1980. Die Fahrzeuge müssen zugelassen sein und sollten für eine Mitfahrt von Besuchern geeignet sein. Anmeldung per Email bis zum 01.03.2019 in Form des Anmeldeformulars und Bildern des Fahrzeugs an Jürgen Preuß, Organsiation WAC Rollendes Museum, j.preuss@wac1899.de

Anmeldung Rollendes Museum

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Weltmeister auf zwei und vier Rädern

1964 Solitude-GP

 

 

 

 

 

11.02.2019 – Vier Jahre zuvor war er bereits auf der Solitude gefahren, damals noch auf seiner 500er Agusta. John Surtees gewann 1960 nicht nur das Rennen auf der Solitude, sondern wurde auch zweifacher Weltmeister in der 350er und der 500er Klasse. Insgesamt sieben Weltmeistertitel und sechs Siege auf der Isle of Man zeigen, dass Surtees auf dem Motorrad damals kaum zu schlagen war.

In Reih und Glied: Clark, Surtees und Hill

Nun also, am 19. Juli 1964, startet Surtees beim Großen Preis auf der Solitude. Seit 1960 fuhr er in der Formel 1, 1963 war er zu Ferrari gewechselt. Surtees wurde Zweiter, war zehn Sekunden langsamer als Jim Clark auf Lotus. Weltmeister wurde er trotzdem. Und ist damit der bisher Einzige, der sowohl mit dem Motorrad als auch in der Formel 1 die Weltmeisterschaft gewinnen konnte.

Großer Preis: Surtees vor dem Start

John Surtees wäre heute 85 Jahre alt geworden. Er ist vor knapp zwei Jahren verstorben. Wir denken an ihn.

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Rückblick Solitude Revival 2017

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Viermal Weltmeister

05.02.2019 – Gemeinsam mit Emil Hörner wurde Max Deubel auf BMW von 1961 bis 1964 viermal hintereinander Seitenwagen-Weltmeister. Zuletzt am 19. Juli 1964, als die Weltmeisterschaft beim „Großen Preis von Deutschland“ auf der Solitude entschieden wurde.

Deubel und Hörner fuhren mit einem Schnitt von 142,3 km/h zwar die schnellste Runde des Rennens, mussten sich an diesem Tag jedoch Fritz Scheidegger und John Robinson (ebenfalls auf BMW) geschlagen geben. Trotzdem: Der zweite Platz auf der Solitude reichte zum vierten Weltmeistertitel! Max Deubel wird heute 84 Jahre alt. Wir gratulieren!

Foto: Scheidegger/Robinson (9) vor Deubel/Hörner (20) am Schatten
Video: BMW Group Archiv

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Doppelsieg nicht nur auf der Solitude

02.02.2019 – Bereits 1936 und 1937 hatte er auf der Solitude mit seiner 350er NSU den Klassensieg geholt. Im Jahr 1950 aber startete Heiner Fleischmann nicht nur auf seiner 350er, sondern auch auf seiner 500er NSU. Er gewann beide Rennen.

Einen solchen Doppelsieg hatte er vor dem Krieg schon zweimal geschafft: 1937 am Schottenring und am Schleizer Dreieck. Und 1950 nicht nur auf der Solitude: Auch am Sachsenring, am Grenzlandring und beim Eilenriederennen gewann er sowohl auf 350 als auch auf 500 Kubik.

Heiner Fleischmann wäre heute 105 Jahre alt geworden.

Solitude 500 Kompressor Fleischmann 1950Foto: 1950 auf der Solitude (Unternehmensarchiv der Audi AG)

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Zehn Runden auf der Solitude

25.01.2019 – Die Solitude kannte er bereits. Schon in den Jahren 1922 bis 1924 war er hier gestartet. Damals noch bei den Bergrennen, die sechs Kilometer von Heslach hoch zum Schloss führten. Im ersten Jahr wurde Toni Bauhofer auf seiner Megola noch Zweiter, in den beiden Jahren darauf gewann er. 1924 wurde er in der Klasse bis 1.000 Kubik sogar Deutscher Meister.

Im Jahr 1927 startete Toni Bauhofer erneut auf der Solitude. Dieses Mal auf einer BMW, für die er mittlerweile Werksfahrer war. Nicht mehr nur sechs Kilometer, sondern zehn Runden auf dem 22,3 Kilometer langen Rundkurs, auf dem seit 1925 gefahren wurde. Toni Bauhofer siegte mit knapp sieben Minuten Vorsprung und einer Zeit von zwei Stunden, zehn Minuten und 49 Sekunden. Ein Jahr später gewann er auch auf BMW die Deutsche Motorrad-Straßenmeisterschaft. Und 1930 und 1932 zwei weitere Male auf DKW. 

Toni Bauhofer wäre heute 127 Jahre alt geworden. Er verstarb am 10.01.1968 im Alter von knapp 76 Jahren.

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Foto: BMW AG
Toni Bauhofer auf seiner BMW beim Rennen „Rund um die Solitude“ (22.05.1927)

 

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Eugen Böhringer zum Geburtstag

22.01.2019 – Er war einer der Gründungsväter des Solitude Revival e.V. Doch er war nicht nur im Verein. Er war auch auf der Strecke: 1959 gewann Eugen Böhringer zum ersten Mal das Solitude-Rennen. Und fuhr mit seiner Giulietta mit 125,3 km/h bzw. 5 Minuten und 28 Sekunden auch die schnellste Runde des Rennens. 1960 gewann er erneut auf der Solitude, dieses Mal mit einem Mercedes-Benz 220 SE.

Es folgten etliche Siege bei internationalen Rallyes. Von 1961 bis 1965 gewann Eugen Böhringer fünfmal die Rallye Monte Carlo, zuletzt in einem Porsche 904. Dann beendete er seine Karriere als erfolgreicher Renn- und Rallyefahrer. Widmete sich seiner Familie. Und seiner Gaststätte und dem Hotel auf dem Rotenberg. Dennoch kehrte er öfters auf die Solitude-Rennstrecke zurück, wenn der Solitude Revival e.V. dort eine Veranstaltung durchführte. Eugen Böhringer verstarb am 19. Juni 2013 im Alter von 91 Jahren. Heute wäre er 97 Jahre alt geworden. Wir denken an ihn. Nicht nur heute.

Der Vorstand

Foto: Eugen Böhringer im Mercedes 300 SE auf der Solitude (1964)

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Der Klügere gibt nach. Der Kluge gibt alles.

19.01.2019 – Bereits 1936 war er auf seiner 250er DKW Deutscher Meister geworden. Obwohl er für die 174 Kilometer auf der Solitude etwa vier Minuten mehr benötigte als der Erstplatzierte. Nun, ein Jahr später, fuhren sie wieder 15 Runden, also ebenfalls 174 Kilometer. Und diesmal war es Ewald Kluge, der mit seiner 250er als Erster ins Ziel kam. Auch in diesem Jahr wurde er Deutscher Meister.

Nicht nur das. Auch in den Jahren 1938 und 1939 gab Ewald Kluge alles: Er wurde nicht nur zwei weitere Male Deutscher Meister, sondern zusätzlich zweimal Europameister. Und gewann 1938 als erster Deutscher die Tourist Trophy auf der Isle of Man. Mit einem Vorsprung von mehr als elf Minuten. Alle Achtung. Ewald Kluge wäre heute 110 Jahre alt geworden. Er verstarb am 19. August 1964 im Alter von 55 Jahren.

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Ein Herz für NSU

18.01.2019 – Vor 70 Jahren das erste Rennen nach dem Zweiten Weltkrieg. Auf der Solitude mit dabei: Motorräder mit 125, 250, 350 und 500 Kubik. Und mein Vater, damals gerade einmal neun Jahre alt.

Unter den Fahrern auch Wilhelm Herz auf seiner NSU Kompressor. Ein Jahr zuvor Deutscher Straßen-Meister in der 350er Klasse. Damals bereits 37 Jahre alt. Heute wäre er 107 Jahre alt geworden.

Wilhelm Herz fuhr die 69 Kilometer in einer Zeit von 35 Minuten und 37,9 Sekunden. Mit mehr als einer Minute Vorsprung vor dem Zweitplatzierten. Und mit 117,3 km/h gleichzeitig die schnellste Runde des Rennens.

Tausende Zuschauer unmittelbar an der Strecke. Heute undenkbar? Nicht beim Solitude Revival. Am 20. und 21. Juli 2019 ist es wieder soweit. Mal sehen, ob mein Vater mit dabei sein wird. Ich auf jeden Fall.

Herz

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