Weiße Elefanten auf der Solitude

Archivnummer: 5646

17.07.2017 – Wir schreiben das Jahr 1927. Rund um die Solitude. Im Mai die Motorräder und Gespanne. Im September dann die Sportwagen und Rennwagen. Auf den ersten Plätzen: Mehrere Mercedes-Benz Typ S. Das S steht für Sport. Zu Recht.

Der Typ S beherrschte damals die Rennszene. Hatte im Juni schon das Eifelrennen gewonnen. Auf dem neu eröffneten Nürburgring. Nun also auch auf der Solitude.

Sechs Zylinder. 6,8 Liter Hubraum. Ohne Kompressor bescheidene 120 PS. Mit Aufladung aber 180 PS. Werksmotoren kommen sogar auf 220 PS. Chefingenieur war damals Ferdinand Porsche.

Waren vor 90 Jahren dabei. Sind am nächsten Wochenende wieder dabei. Werden die „Weißen Elefanten“ genannt. Nicht nur wegen ihrer Abmessungen. Vor allem wegen des infernalischen Brüllens ihres Kompressors. Zu Recht.

Foto: Daimler AG

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Gehört auf die Straße

Porsche Typ 718_2

12.07.2017 – Anfang der 60er Jahre. Das Formel-Reglement verlangt Rennwagen mit freistehenden Rädern. Porsche entwickelt einen entsprechenden Monoposto. Auf Basis des erfolgreichen 718 RSK. Vierzylinder Boxer mit 1.500 Kubik. 155 PS und bis zu 250 km/h. Mit längerem Radstand. Für größere Benzintanks.

Der 718 gewinnt in der Formel 2 die Markenweltmeisterschaft. Startet sogar in der Formel 1. Ganz klar: So ein Auto gehört ins Museum. Dort steht der 718 auch. Falsch: So ein Auto gehört auf die Straße. Dort fährt er auch. Beim Solitude Revival.

Foto: Porsche AG

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Deutlicher Vorsprung

Lang

07.07.2017 – Heute vor 88 Jahren. Es ist der 7. Juli 1929. Auf dem damals 22,3 km langen Rundkurs der Solitude starten Motorräder mit 250, 350, 500 und 1.000 Kubik. Und Motorräder mit Seitenwagen. Unter ihnen auch Hermann Lang mit einer 600er Standard.

Zwei Jahre zuvor, gerade mal 18 Jahre alt, hatte er hier mit einer 1000er Norton den Klassensieg erreicht. Mittlerweile fährt er Gespanne und ist Werksfahrer bei Standard. Auch 1928 hatte der junge Kerl aus Cannstatt auf der Solitude gewonnen. Mit mehr als einer Minute Vorsprung.

Nun wieder drei Runden. Also knapp 70 Kilometer. Hermann Lang gewinnt erneut. Mit einem deutlichen Vorsprung von sogar einer Minute und 39,2 Sekunden. Und zeigt damit ein weiteres Mal, dass er Motorräder mit und ohne Seitenwagen beherrscht.

Vier Jahre später kommt Hermann Lang als Mechaniker in die Rennabteilung von Mercedes-Benz. Wird bald darauf Werksfahrer. Und beweist hier, dass er nicht nur Motorrad, sondern auch hervorragend Auto fahren kann.

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Little Bastard

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05.07.2017 – Gewollt aggressiv konstruiert. 1.500 Kubik. 135 PS. Und bis zu 240 km/h schnell. Feiert Erfolge im Rennsport. Weltberühmt aber durch einen seiner Besitzer. Der seinen Porsche liebevoll „Little Bastard“ nennt.

Der Schauspieler James Dean stirbt im Alter von nur 24 Jahren. Weil ein anderer Autofahrer ihm die Vorfahrt nimmt. Nach wie vor eine Legende. Nicht nur James Dean. Auch der 550 Spyder. Und der ist beim Solitude Revival mit dabei.

Foto: Porsche AG

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Die Sau raus lassen

Halbes Jahrhundert Driving Performance

03.07.2017 – Aufrecht. Melcher. Großaspach. Kurz gesagt: AMG. Zwei Daimler-Ingenieure. Gründen 1967 die eigene Firma. Und tun das, was sie nicht lassen können. Oder besser gesagt: Was sie am besten können. War ja klar.

Erster Meilenstein: Die 24 Stunden in Spa. Im Jahr 1971. Am Start auch AMG. Mit einem Mercedes 300 SEL. Wurde die Rote Sau genannt. 1,6 Tonnen schwer. Aber 6,8 Liter Hubraum. Und 420 PS.

Die Sensation war perfekt: Eine schwere Luxuslimousine. Schneller als die leichteren Rennwagen. Wird Klassensieger. Und Zweiter in der Gesamtwertung.

Das Original gibt es nicht mehr. Aber eine authentische Rekonstruktion. Und die wird beim Solitude Revival dabei sein. Mit Clemens Schickentanz. Einem der Fahrer von damals. War ja klar.

Fotos: Daimler AG

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Exklusives Polo Shirt und Used Look Cap zum Solitude Revival

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Im Vorfeld des diesjährigen Solitude Revival ist auf http://www.solitude-shop.de ein exklusives „Original Solitude Revival“ Polo Shirt erhältlich, das neben der gestickten Signatur von Rennfahrer-Legende Hans Herrmann auch den Schriftzug des Porsche 550A trägt.

Mit diesem Fahrzeug gewann Hans Herrmann am 22. Juli 1956 das Internationale Solitude-Rennen. Zweiter wurde Wolfgang Graf Berghe von Trips, der ebenfalls in einem Porsche 550A Spyder unterwegs war. Hans Herrmann legte die 14 Runden, also knapp 160 km, in einer Zeit von einer Stunde, vier Minuten und 42,8 Sekunden (1:04.42,8) und mit einem Vorsprung von 5,1 Sekunden vor Graf Berghe von Trips zurück. Darüber hinaus fuhr Hans Herrmann gleichzeitig die schnellste Runde des Rennens und erreichte dabei eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 149,5 km/h.

Das besonders strapazierfähige und hochwertige „Original Solitude Revival“ Polo Shirt ist in der Farbe Nougat, in den Größen XS bis XXL und zum Preis von 58 Euro erhältlich. Neben der gestickten Signatur von Hans Herrmann und dem Schriftzug des Porsche 550A, der Jahreszahl 1956 sowie dem Logo und Streckenverlauf des Solitude Revival befindet sich am Rücken des Polo Shirts ein dezenter Solitude Revival Schriftzug.

Ebenfalls erhältlich ist die „Original Solitude Revival“ Used Look Cap, die in der Farbe Khaki und zum Preis von 26 Euro zu haben ist. Die moderne, flach- und rundgeschnittene Cap mit drei extra aufgerissenen Stellen am Schild in dunkelblauer Kontrastfarbe sowie einem Verschluss mit mattem, silbernem Clip trägt ebenfalls das Logo und den Schriftzug des Solitude Revival.

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Mother Gun beim Solitude Revival mit dabei

03_Classic Days 2016 Mother Gun - Rudnig - Fotograf Peter Singhof

26.06.2017 – Baujahr 1927. Also bereits 90 Jahre alt. Aber noch so drauf wie damals. Ein Bentley Silver Bullet. Den sie aber Mother Gun nannten. Aus gutem Grund.

Gebaut mit viereinhalb Litern Hubraum. Gewann 1928 die 24 Stunden von Le Mans. Bekam irgendwann den Sechszylinder mit sechseinhalb Litern Hubraum. Fuhr 1938 in Brooklands eine sagenhafte Durchschnittsgeschwindigkeit von knapp über 217 km/h. Also vor knapp 80 Jahren.

Noch so drauf wie damals? Nein: Eigentlich noch besser. Mittlerweile nämlich mit acht Litern Hubraum. Einer Leistung von 350 PS. Und 530 Nm Drehmoment. Und es kommt noch besser: Mother Gun wird beim Solitude Revival mit dabei sein. Aus gutem Grund.

Foto: Peter Singhof

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